Das Spiel der Woche

Wenn sich die beiden Spitzenteams der Oberliga am Sonntag gegenüber stehen, dann geht es um mehr, als um Sieg oder Niederlage. Sollte Virtus Bozen die Pusterer schlagen, dann ist der Titelkampf wohl entschieden.

St. Georgen – Virtus Bozen: Fällt die Vorentscheidung im Titelkampf?

Zweimal hat St. Georgen in der laufenden Saison schon gegen Virtus Bozen gespielt (je einmal in Pokal und Meisterschaft). Und beide Male behielt Patrizio Morini die Oberhand über seinen Trainerkollegen Alfredo Sebastiani. Die beiden zählen zu den besten Trainern in Südtirol und haben eine Profilizenz. Sebastiani hat sogar schon eine Weile bei Profiklubs gearbeitet. So führte er den FC Südtirol als Cheftrainer in die Serie C und war in England bei Watford tätigt.

Großer Druck: St. Georgen muss gewinnen

Während Virtus Bozen gut in die Rückrunde gestartet ist, hakt es bei St. Georgen ein wenig. Zwar gab es unter der Woche einen 2:1-Sieg im Pokal-Achtelfinale gegen San Luigi aus Triest, doch in der Meisterschaft stehen Matthias Bacher & Co. unter Druck. Gewinnt St. Georgen am Sonntag gegen die Hauptstädter nicht, dann wird es sehr schwer. Aktuell führt Virtus nämlich mit sechs Punkten Vorsprung – ein Polster, das sich das Team um Kapitän Hannes Kiem nicht nehmen lassen wird. Zumindest spricht nichts darauf hin.
Zudem kann Virtus Bozen im Spitzenspiel wieder auf Top-Torjäger Elis Kaptina zählen. Er war zuletzt gesperrt. Auch bei St. Georgen sind mehr oder weniger alle Leistungsträger mit an Bord. Fehlen wird weiterhin Mittelfeld-Regisseur Martin Ritsch. Er laboriert an einem Kreuzbandriss, könnte aber in wenigen Wochen sein Comeback feiern.

Der Scarico-Tipp

St. Georgen muss gewinnen. Der Druck ist dementsprechend groß. Virtus hingegen kann frei aufspielen, hat aber beide Spiele in der aktuellen Saison gegen die Pusterer verloren. Dieses Mal nicht, Scarico tippt auf ein Unentschieden.